Kategorie Führung

WAS IST EIGENTLICH DEIN PROBLEM – Gefühle im Business, Konflikte im Alltag – Schritt 1

Du bist verantwortlich für meine Gefühle!! Oder nicht?!

Die Ursache für meine Gefühle ist in mir! Es sind die erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnisse, welche die Ursache für meine Gefühle sind. Andere Menschen können nur Auslöser allerdings niemals Ursache für meine Gefühle sein. Das ist ein Teil von gewaltfreier, wertschätzender Kommunikation.

Kannst du dem so zustimmen? Dann kannst du jetzt mit dem lesen aufhören.

Falls du Zweifel hast, ob das sein kann, lade ich dich ein weiterzulesen!

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Feedbackregeln – kurz und knapp

Wie kann ich richtig Feedback geben? Die folgenden beiden Aufzählungen geben, kurz und knapp, eine Auflistung und Mini-Erläuterungen zu den gängigen Feedbackregeln. Egal ob hierarchieübergreifendes Feedback oder unter Kolleg*innen, diese gelten immer.

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New Work – Teil 2: Unternehmen & Konsequenzen

Was ist New Work? Neue Arbeit, Augenhöhe, Demokratisierung und viele weitere Begriffe sind seit einiger Zeit Aufhänger diverser Events. Das größte deutsche Business Netzwerk geht für DAS Event 2018 dazu sogar in die neue schicke Elbphilharmonie. Muss man also bei New Work auch singen können? Oder ducke ich mich als 1,95m Person nun laufend auf dem Büroflur um auf "Augenhöhe" zu kommen...

Ich will in den folgenden Absätzen versuchen ein wenig Struktur zu geben. Diese spiegelt eine persönliche Zusammenfassung aller erlebten Diskussionen und Meinungen zum Thema wieder. Denn Augenhöhe (hier gehts zu den sehenswerten Filmen der "Augenhöhe e.V.") ist natürlich, genauso wie "Neue Arbeit" eher metaphorisch gemeint.

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„Wer bremst, verliert“ – Arbeitskultur der USA

Zwei mal hatte ich das Vergnügen, Arbeitserfahrungen in den USA sammeln zu dürfen und das Leben dort kennenzulernen. Nun sind die Vereinigten Staaten spätestens seit Februar vermehrt kritisch und zu Teilen auch negativ in den Schlagzeilen. Ich möchte an dieser Stelle einmal versuchen, diese politischen Entwicklungen möglichst außen vor zu lassen und mich etwas den Unternehmenskulturen und Arbeitsweisen der USA widmen.

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Wie man seinem Mitarbeiter wirklich zuhört

Tür und Angel-Gespräche meistern in 11 Schritten 

Zwischen den 124 Mails im Postfach, drei Meetings und dem Termin beim Kunden heute um 14.00 Uhr kommt mein Mitarbeiter auf mich zu und fragt, ob ich Zeit hätte. Zeit für ein kurzes Gespräch. Die Antwort die mir auf der Zunge liegt ist:

„Sofort? Ja - ehm - klar!“

Mit Zeitdruck und mehr Blickkontakt auf die Uhr statt in die Augen meines Gegenübers „prügel“ ich mich durch das Gespräch und versuche die Zeit und meinen Kollegen ernst zu nehmen - aber der O-Saft heute morgen war konzentrierter als ich jetzt.

Nach dem Gespräch denk ich mir, dass ich zügig zum nächsten Termin muss und bin schnell raus aus dem Büro.

Was hat der Kollege mir gerade gesagt? Worum ging es ihm und welche Punkte nehmen wir in einen Folgetermin auf, wann ist der Folgetermin - ich ärgere mich - über mich selbst - sehr!!

Solche eigentlich schon klassischen „Tür-und-Angel-Gespräche“ wollte ich vermeiden, in Zeiten wie diesen, wo man eben jede Minute effizient und produktiv nutzt (nutzen möchte! oder sollte?…).

Da wird eine Fahrt zum nächsten Termin für Telefontermine genutzt, der Weg zur Arbeit wird mit inhaltlichen Podcasts überbrückt, um sich weiter zu bilden und im Thema zu bleiben, die grobe Konzeptionierung des kommenden Auftrags wird während des Kochens und vor dem Elternabend auf den Kühlschrank gepinnt.

Ja die Zeit ist spärlich gesät und alle kennen dieses leidige Thema und heute möchten wir uns dem Zeit nehmen im Sinne des Mitarbeiters widmen - speziell eben dem Aktiven Zuhören, wenn es eben darum geht, auf die Schnelle 5 Minuten aktiv zu zuhören, um ein erfolgreiches Gespräch zu führen.

Die (neue) Arbeitswelt verändert nicht umsonst rund um den Faktor Zeit, um uns schneller zu Ergebnissen zu fordern.

Kompetenzen stärken und ausbauen

Rahmen:

Stellen Sie sich die Frage - Haben Sie jetzt wirklich fünf Minuten Zeit?

-Wenn Ja, dann klären Sie diesen Rahmen mit dem*r Gesprächspartner*in. Sagen Sie ihm/ihr, dass Sie bis z. B. 12.27 Uhr Zeit haben und dann wirklich los müssen.

Der Effekt ist bei beiden Seiten spürbar, Ihr*e Gesprächspartner*in hat einen einschätzbaren Rahmen UND auch Sie diesen Rahmen für sich gesetzt, den Sie verfolgen können und für diese 5 Minuten den vollen Fokus auf Ihr Gegenüber richten - Wenn Sie diese 5 Minuten wirklich haben.

-Wenn nicht, dann seien Sie möglichst transparent, warum das genau jetzt nicht passt und begründen Sie dies. Oft haben Kollegen*innen, die sich überwinden ein Gespräch aufzusuchen sich- na ja eben überwunden und sind nach einem „Korb“ demotiviert beim nächsten Anliegen auf Sie zu zugehen. Vereinbaren Sie einen Termin, der dann auch 10 Minuten in Anspruch nehmen kann und darf.

In Kürze - Rahmen:

  1. Haben sie jetzt wirklich 5 Minuten Zeit?
  2. Wenn ja, wieviel Zeit haben sie? Setzen Sie eine Deadline.
  3. Wenn nein, wann haben sie Zeit? Legen Sie einen zeitnahen Termin fest.

Inhalt und Vorbereitung:

Kurzer Check-Up für Sie - wie geht es Ihnen? Machen Sie das bei Bedarf transparent.

Übernehmen Sie die Moderatoren-Rolle und beginnen Sie pro-aktiv das Gespräch mit einem simplen „Wie gehts Ihnen?“

In Kürze - Inhalt und Vorbereitung:

  1. Wie geht es mir?
  2. Wie geht es meinem Gegenüber?
  3. Was ist das Anliegen?

Im Gespräch:

Sie sind Moderator und hören aktiv zu. Aktiv zuhören bedeutet in einem Dialog speziell Blickkontakt zu halten. Wenden Sie sich Ihrem Gesprächspartner zu, also sitzen Sie Ihm Gegenüber - man sagt, dass dann beide Schultern in Richtung Ihrem Gesprächspartner zeigen. Stellen Sie Rück- und Verständnisfragen und fassen Sie nochmal zusammen, das stellt sicher, dass das Anliegen mit demselben Verständnis besprochen wurde. Am Ende ist ein Ausblick ein Transfer in den nächsten Moment oder beinhaltet konkrete „next steps“, darf aber auch ein Wunsch in die Zukunft sein.

In Kürze - Im Gespräch: 

  1. Blickkontakt
  2. Körpersprache
  3. Rückfragen
  4. Zusammenfassen
  5. Ausblick

Diese 11 Schritte sind zugegeben recht statisch dargestellt - ändern Sie Reihenfolge und je nach Kontext und Setting. Für uns können es wichtige Anhaltspunkte für ein strukturiertes Gespräch aus der Hüfte sein, wenn dies einmal gefordert wird, um auch die Kommunikation verbessern zu können. Die Haltung macht es am Ende, die in diesen Gerüstartigen Schritten dahinter steckt und wenn ich meinem Mitarbeiter mit der notwendigen Wertschätzung gegenübertreten möchte, kann das  eine „kurz-knapp-knackig-Anleitung“ für den Alltag sein.

Die Zeit wird nicht mehr - nutzen wir die, die wir haben bewusst!

Let´s Improwe your time 😉

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New Work – Basis eines Veränderungsprozesses?

New Work beschäftigt nun viele Organisationen, Berater, Online-Portale, Blogs und auch uns. Man kommt schließlich nicht daran vorbei - de Begriff ist Omnipräsent und Megatrend im Business. Wir werden morgen unseren Event dazu veranstalten und beschäftigen uns in vielerlei Hinsicht mit dem "Wo kommts her?", "Warum ist es da?" und "Warum hat es seine Berechtigung?". Wenn wir auf die Welt von Morgen schauen, darf man nun aber nicht vernachlässigen nach dem "Was macht es mit uns?"und "Welche Folgen hat es?" zu fragen! 

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Bereit für Home Office?

Durchstarten, neu starten, von vorn beginnen, die Reset Taste drücken, nur nach vorn schauen, Altes hinter sich lassen - ACH was es nicht alles gibt an Floskeln, um ins neue Jahr zu kommen. Vielleicht aber möchten Sie jetzt zum Start auf Arbeit die Idee des Home Office ansprechen!?! Wir betrachten heute 6 verschiedene Kernkompetenzen im Sinne des New Work Gedankens, die Home Office ermöglichen.

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New Work I Traum für die Mitarbeiter – Dilemma für den Arbeitgeber?

New Work beschäftigt nun viele Organisationen, Berater, Online-Portale, Blogs und auch uns. Man kommt schließlich nicht daran vorbei - de Begriff ist Omnipräsent und Megatrend im Business. Wir werden morgen unseren Event dazu veranstalten und beschäftigen uns in vielerlei Hinsicht mit dem "Wo kommts her?", "Warum ist es da?" und "Warum hat es seine Berechtigung?". Wenn wir auf die Welt von Morgen schauen, darf man nun aber nicht vernachlässigen nach dem "Was macht es mit uns?"und "Welche Folgen hat es?" zu fragen! 

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4 Kernkompetenzen für den Mitarbeiter von Morgen!

Mit meiner neuen Smartwatch-Watch sortiere ich die wichtigen Nachrichten raus und kann per Spracherkennung sofort reagieren, während ich Auto fahrend mit dem Personalverantwortlichen über die Freisprecheinrichtung die kommenden Wochen diskutiere - und frage mich - wie haben die das früher nur gemacht? Wie haben die früher ohne diesen ganzen schnick Schnack schnell mal 3 To Do´s abgehakt? Respekt auch vor denjenigen, die ohne solche Techniken ihren Alltag meistern, auch wenn dieser Teil wohl sehr gering ausfällt. Ich hatte auch viele Kollegen*innen, die sagten: "brauch ich nich - wird schon so gehn..." - und das habe ich versucht, aber ich war bei Weitem nicht so effektiv, wie ich es aktuell bin. Digitalisierung...

... und die notwendige Technik von heute sind nicht Teil dieses Beitrags, sondern der aktuelle "Rockstar"unter den Themen der Business-Welt, der stark abhängig von den digitalen Möglichkeiten ist.

NEW WORK

Beinhaltet meiner Meinung nach alle die Faktoren/Veränderungen/Bedürfnisse/Lern- und Handlungsfelder/Fähigkeiten die sich mit der Arbeit von Morgen auseinander setzt. Nicht zuletzt weil wir uns durch die Digitalisierung sehr rasant nach vorne bewegen. Natürlich bedarf es neben der digitalen Lernfähigkeit auch weitere Kompetenzen, die uns in Zukunft abverlangt werden. Speziell geht es heute um die Bedürfnisse Zugehörigkeit bzw. Wertschätzung und Freiheit

BEDÜRFNIS I Zugehörigkeit und Wertschätzung

Jobs, nur um das Geld zu verdienen haben heute keinen Reiz mehr, der Verdienst ist kein Reiz oder Ansporn mehr. Das hat sich geändert und mehr und mehr wird sich heute nicht über Gehalt definiert, eher über die Arbeit und das was ich tue, weil ich mehr und mehr meine Arbeit definieren kann. Das, was ich tue, und im besten Fall auch wie ich es tue, soll wertgeschätzt werden. Das fühlt sich nicht nur gut an diese Wertschätzung imJob, sondern ist wesentlich für meine empfundene Wirkung.

Was für Fähigkeiten benötige ich, um diesem Bedürfnis gerecht zu werden?

Kompetenz: Teamfähigkeit 

Unter den Begriff der Teamfähigkeit fallen sicher viele verschiedene Kompetenzen, wie wertschätzende Kommunikation oder Rücksichtnahme und Empathie. In diesem Zusammenhang meinen wir damit die Fähigkeit sich selbst in Verbindung zu anderen Kollegen zu sehen, und ein Gespür für Teamstrukturen und Dynamiken, (verdeckte) Ziele und der eigenen Rolle zu besitzen.

Kompetenz: Integrationsfähigkeit

Um diese zu bekommen, muss ich es schaffen mich zu integrieren, ohne dabei meine Individualitätabzugeben. Zum Einen betrifft dies das eigene Denken in Gemeinsamkeiten statt Unterschieden, zum Anderen zeigt sich dies in konkreten kommunikativen Situationen als die tatsächliche Einbindung von „neuen“ oder einfach „außen stehenden“ Personen.

BEDÜRFNIS I Freiheit

Ein starkes Wort. Wir sind doch frei oder? Leider drückt sich das manchmal im saloppen Spruch des*der Vorgesetzten "Na, dann müssen Sie halt kündigen" aus.

Freiheit ist nicht nur ein Bedürfnis sondern für mich im Konstrukt einer "Neuen Arbeit" eher ein gelebtes und empfundenes Gefühl. Natürlich bin ich grundsätzlich frei darin zu entscheiden, ob ich aufstehe und zur Arbeit gehe. Doch wer hat das Gefühl, dass das, WAS er*sie tut, auch wirklich freiwillig und aus freien Stücken gemacht wird? Das fühlt sich dann nämlich schnell gar nicht mehr an wie richtige Arbeit. Dann stimmt es plötzlich nicht mehr, dass Arbeit anstrengend ist. Nein, sie macht sogar Freude und trägt eben zur persönlichen Lebenszufriedenheit bei.

Dieser Ansatz wird auch in der "Ethischen Führung" stark in den Fokus gestellt und leitet einen Führungsstil ab, der stark in die Neue Arbeitswelt zeigt durch eine Führung auf Augenhöhe.

Kompetenz: emotionale Selbstreflexion

Gemeint ist Abhängigkeiten erkennen und anerkennen und meinen Fokus auf andere Freiheitsgrade richten oder die nötigen Veränderung anstreben. Die eigene Emotion dabei zu entdecken, und in einen treffenden logischen Zusammenhang bringen zu können ist dabei eine Kernkompetenz. So kann ich bewusste Entscheidungen zu mehr „Freiheitsgefühl“ im Job treffen.

Kompetenz: kompetenzorientierte Selbsteinschätzung

Routine-Aufagben lassen kein besonderes Gefühl der Freiheit aufkommen, auch wenn wir hier vielleicht über hohe Freiheiten im Job verfügen. Mit einem detaillierten reflektierten Wissen über meine eigenen Fähigkeiten, Stärken, Ressourcen und Fertigkeiten verhindere ich Abhängigkeiten, die zufällig entstehen und die ich schwer wieder los werden würde. Mit dieser Kenntnis erreicht man in vielen Situationen eine hohe Selbstwirksamkeitsüberzeugung.

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Nachhaltige Unternehmensführung – Verantwortung, Last, Nutzen

Verantwortung tragen ist nötiger denn je…

In unserem haben wir uns umfassend um das Thema Nachhaltigkeit und damit einhergehend das Thema CSR auf die Handlungsfelder Mitarbeiter und Gemeinwesen dargestellt. In diesem Beitrag möchte ich den Nutzen der Unternehmen in CSR erläutern.

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