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Wenn nix mehr geht - 9 Tips für "Instant Resilienz"

Geschrieben von Yvonne Welser am 20. Februar 2018

Gelähmt… nix geht mehr! Du kannst keine klaren Gedanken fassen. Privat läuft gerade alles aus dem Ruder. Du sitzt abends auf dem Bett und hast tausend Gedanken und kannst keinen ordentlich fassen. Das ganze Wirrwarrr in deinem Kopf, deiner Brust, deinem Körper lässt kaum Konstruktives zu und überfordert jegliche Logik und Objektivität. Der Körper ist kraftlos, der Geist völlig leer, Ausatmen geht noch, Kinder versorgen ist gerade noch irgendwie möglich. Ich funktioniere, reagiere, mache.

Morgen ist wieder der erste Arbeitstag nach dem Wochenende. Es gibt viel zu tun. Doch du steckst mitten in einer Krise! Nicht so eine Krise weil dein Auto kaputt gegangen ist und du dich fragst wie du dir ein Neues leisten kannst. Eine echte große Lebenskrise. Eine bei der es um Existenz geht, jemand weggebrochen ist, Trennung, Tod, große Verletzungen, große familiäre Belastungen. Dinge die aufgearbeitet werden müssen!

Es stellt sich die Frage ob du arbeiten kannst oder nicht! Manchmal ist es absolut nötig, sich erstmal Zeit zu nehmen und sich krankschreiben zu lassen. Manchmal hilft es zu arbeiten, Ablenkung und einen anderes Umfeld zu bekommen - raus aus der Lähmung. Es kommt auf den Job an und auch auf die Kollegen.

 

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Du bist flexibel und kannst Dich für Homeoffice entscheiden?

Das birgt Vor- und Nachteile!

 

DAFÜR spricht

• evtl. musst du dich nicht stylen

• Du kannst Pausen machen wie du sie brauchst - geh Dein Tempo

• Du musst heute keine anderen Leute sehen

• Du kannst Dich verstecken

 

ZUM BLOG Bereit für Homeoffice? 6 Kompetenzen mit dem New Work Ansatz

 

DAGEGEN spricht

• du hast evtl. Keinen persönlichen Kontakt

• Du machst zu viele Pausen

• Du kannst dich verstecken

 

Homeoffice ist keine Möglichkeit oder Option? Es stehen sogar Termine an?

 

STÖREN wird

• du bist unter (den falschen) Menschen

• Du kannst dich nicht verstecken

• Die Arbeit ist allgegenwärtig und macht Druck

 

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HELFEN kann

• du bist unter Menschen

• Du kommst raus

• Andere inspirieren dich

• Der Kaffee ist schon gekocht

 

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Entscheidest du dich für das Arbeiten hier meine Tipps:

1. Annehmen, dass du in einer schlechten Verfassung bist und in einer Krise steckst, denn so ist es nunmal und das passiert wirklich jedem Menschen! Auch wenn es schwer fällt es sich zu zu gestehen, aber man ist nicht alleine!

2. Wenn er sich noch aktivieren lässt, versuche den Schalter umzulegen von „Hilfe!!!“ Zu ein Schritt nach dem Anderen“

3. Kollegen mit denen du an wichtigen Sachen arbeitest in Kenntnis setzen und klar formulieren, was dir jetzt hilft!

HIER GEHTS ZUM Leitfaden zur Gesprächsvorbereitung

 

4. Eine Struktur schaffen, die realistisch ist.

5. Pausen machen, wenn sie nötig sind.

6. Nicht überarbeiten, denn du brauchst deine Kraft jetzt für dich, Dinge die privat zu regeln sind und ggbf. Deine Familie - keinem ist geholfen, wenn es danach schlimmer ist, aber 2 To Do´s mehr unter hohem Kraftaufwand abgehakt sind.

7. Das heißt an der richtigen Stelle den Mut aufbringen und „Nein“ sagen zu Dingen, die Dich momentan überfordern

8. Freue dich über kleine Steps die dir gelingen - mach Dir daher diese sichtbar und schreibe erledigte Dinge auf. 

9. Was hat Dir an diesem Tag besonders gut getan? Erinnere Dich daran - wiederhole es, wenn möglich oder bedanke Dich dafür!

 

Dieser Beitrag wird dir helfen, nicht das Gefühl zu haben, dass dir alles entgleitet und kann Dir helfen einen Fuß am Boden zu verankern.

#Nicht nur aus dem Nähkästchen geplaudert...

Herzliche Grüße

Eure Yvonne Welser

Kategorien: der innere konflikt, Resilienz, Motivation, Krisenmanagement