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Emotionale Intelligenz

Geschrieben von Martin Bergmann am 14. Oktober 2015

Seit mehr als einem Viertel Jahrhundert wird der Ansatz, dass es neben der kognitiven Intelligenz noch weitere Faktoren gibt, die für unser Leben und unsere erfolgreiche Arbeit wesentlich sind, gibt. Wir geben in dieser kurzen Reihe zunächst einen Einbick in Daniel Golemans Ansatz und Beschreibungen und stellen hier zuerst  "Emotionale Intelligenz" als sein Konzept vor.

Meine Denkfähigkeit, Schlussfolgerungen zu ziehen, mathematische und logische Probleme zu lösen, wird in Schule und Gesellschaft gefördert (hier ein IQ Test: http://iqtest.sueddeutsche.de/  ). Auch in TV-Shows können wir viele Protagonisten erleben, welche ein überdurchnschnittliches Maß an dieser Fähigkeit besitzen. Gleichzeitig werden diese oft als sozial und emotional krank, und wenig entwickelt dargestellt, mit Problemen im Umgang mit ihrem Umfeld. Denken wir an die modernen Darstellungen von Sherlock Holmes. Dabei ist nicht die Schwierigkeit der Selbstreflexion das  Problem, vielmehr konzentriert es sich auf das Verhalten.

Daniel Goleman nahm sich dem Konzept der bis dahin wenig betrachteten Fähigkeiten an und begann seine Umwelt nach interessanten Begebenheiten abzusuchen. Dabei stieß er auf einen für Ihn wichtigen Begriff: Resonanz.

Er beschreibt in vielen Erzählungen Menschen, welche ihre Umwelt mit Ihren (in den Beispielen meist positiven) Emotionen geradezu anstecken konnten. Vielleicht kennen Sie jemanden, der es immer wieder schafft Sie mit positiven Gedanken aus dem Meeting gehen zu lassen? Resonanz bedeutet also, dass ich eine starkre emotionale Wirkung auf meine Mitmenschen besitze.

Das Konzept der Emotioanen Intelligenz teilt er nun in mehrere Kategorien auf. Hier eine Zusammenfassung:

1.) emotionale Selbstwahrnehmung (Hier gibts eine kurze Auflistung von Grundemotionen)

...bedeutet zu wissen was ich fühle und dieses zu akzeptieren und verstehen.                                                
...bedeutet zu erkennen wie mein Verhalten auf andere wirkt.

2.) Selbstregulierung (welche Rahmenbedingugen dabei helfen)

...bedeutet meine Emotionen und Gefühle im Alltag zu „handhaben“.
...Emotionen zu akzeptieren und Sie zu kanalisieren.

3.) Empathie

...heißt wahrnehmen zu können wie sich andere fühlen, und
...zu erkennen was sich meine Mitmenschen wünschen (Kunden, Mitarbeiter, Kollegen,etc.)
Imprower in Action

4.) Motivation

...sich und andere motivieren zu können.
...passende Anreize setzen zu können. (arbeitsbezogenen Resilienz Faktoren finden Sie hier)

5.) Soziale Kompetenz

...bedeutet, dass ich Kontakte knüpfen kann.
...heißt, dass ich Beziehungen aufbaue und pflege.

Wir nutzen den Herbst um jede Kategorie mit konkreten Tipps und Tricks zu betrachten. Hilfreiche Modelle, und Praxisbeipsiele sprechen zu lassen. 

...carry on improweing!

 

 

Kategorien: Selbstkompetenz, Wahrnehmung, Resilienz, Emotionale Intelligenz