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5 Tipps um gute Beziehungen im Beruf aufzubauen

Geschrieben von Martin Bergmann am 19. Oktober 2015

Ein gutes Netzwerk zu haben ist im Beruf immens wichtig. Denken wir an Projekte, die wir intern bearbeiten. Es ist von großem Vorteil, für den Erfolg und die Effektivität der eigenen Arbeit, wenn wir zu Teams und Abteilungen bereits gute positive Kontakte besitzen, die wir auch "benutzen" können. Stichwort Stakeholder Management optimieren. Ein guter Kontakt freut sich sogar, dass Sie sich melden.

Gleichzeitig können wir uns auch nach extern an unserem Netzwerk orientieren. Freiberufler, Vertrieb`ler oder allgemein "Suchende", benötigen ein breites, gutes Beziehungsgeflecht. Ob auf Auftrags-, Job- oder anderweitiger Suche, mit meinem Netzwerk geht alles schneller, und es macht auch noch Spaß.

Kommunikation Netzwek

Wann hatten wir das letzte Mal kein gutes Gefühl jemanden zu kontaktieren, dem man bereits begegnet ist?

Nun, da haben wir vermutlich die folgenden Tipps um gute Beziehungen im Beruf herzustellen nicht beherzigt. Wir haben mit diesen Hinweisen bereits viele Erfahrungen gesammelt und sind froh auf ein breites positives Netzwerk blicken zu können. Hier sind unsere Top 5:

Tipp 1 - Persönlich "sticht" Virtuell

Sie denken vielleicht "das ist doch klar". Aber wie oft missachten wir selbst diese Regel? Die einfache Reihenfolge um einen persönlichen Draht zum Gegenüber herszustellen ist:

persönliches Treffen geht vor Telefonat geht vor Email

Um ein persönliches gutes Netzwerk aufzubauen führt also kein Weg an"Offline-Events" vorbei. Das fängt bei kurzen "Business-Lunch-Dates" an und hört beim Besuch von Vorträgen oder ähnlichen Events auf. Ohne ein persönliches Kennen Lernen jedoch brauchen wir meist nicht anzufangen. Gemeinsam Positive Emotionen erleben erleichtert einen Kontaktaufbau immens.

Tipp 2 - Bleiben Sie in der Balance

Wir sind alle sunterchiedlich in unserem Verhalten. Der eine gibt etwas mehr über sich preis als der Andere. Der gute Draht ist allerdins abhängig davon, dass wir auch eine positive persönliche Ebene aufgebaut haben. Dabei müssen wir darauf achte, dass sich solche Botschaften in der Balance halten.

Ein Beispiel: Sie haben soeben Ihrem Gesprächspartner einen kleinen Schwenk aus Ihrem Wochenende berichtet, dieser hört interessiert zu, lenkt dann das Thema aber wieder auf die Sachebene zurück. Das heißt für Sie, dass Sie nun erstmal keine persönlichen Botschaften mehr preisgeben sollten, dies würde den Druck bei Ihrem Gegenüber auch private Informationen zu liefern unangemessen erhöhen. Warten Sie ab, wie Ihr Gegenüber reagiert, halten Sie die persönlichen Botschaften im Gleichgewicht.

Tipp 3 - Bleiben Sie authentisch

Es gibt wohl nichts unangenehmeres, als einen Gesprächspartner, der vorgibt sich für etwas zu interessieren, für das er kein Interesse hat. Bleiben Sie also authentisch. Wann sind wir athentisch? Nun, dass ist gar nicht so schwer, vermeiden Sie einfach etwas vorzugeben, was nicht stimmt. Platt gesagt: LÜGEN VERBOTEN! Meistens glauben wir, gerade bei "Networking-Events", wir müssten uns besonder gut präsentieren. Aber versuchen Sie einfach sich von diesem Druck frei zu machen und seien so, wie Sie sind. Das heißt nicht, dass Sie Tipp 4 vernachlässigen dürfen:

Tipp 4 - Freundlich und kooperativ

Sind wir freundlich, wird zunächt auch unser Gegenüber freundlich und kooperativ agieren. Zu Freundlichkiet gehören einige Benimm-Regeln, die alle auf den Grundsatz zurückgehen, meinem Gegenüber meine Aufmerksamkeit zu schenken. Bei der Begrüßung, im GEspräch und auch bei der Verabschiedung. Gehen wir dazu auch noch mit der Grundeinstellung in die "Beziehung", dass wir Gemeinsamkeiten und Kooperationen finden möchten, welche zu beiderseitigem Vorteil (auch in Verhandlungen sinnvoll) sind, stehen die Chancen für einen guten Netzwerkpartner nicht schlecht. Das ist umgesetzte erfolgreiche Kommunikation. ABER denken Sie immer an Tipp 5:

Tipp 5 - Qualität vor Quantität

Kontakte gehören nicht ewig zu Ihrem Netzwerk, oder würden Sie einfach so Ihren Kollegen von vor über 10 Jahren anrufen, obwohl Sie seitdem keinen Kontakt mehr gehabt haben? Ein gutes Netzwerk muss gepfleft werden. Dazu gehört eben auch persönliche Kommunikation. Dementsprechend empfehlen wir Ihnen kein rieisiges Netz aufzubauen und zu hoffen, dass wenigesten ein paar "gute" dabei sind, sondern vielmehr Bindungen zu pflegen und das Bestehende zu reflektieren und zu halten. Qualität vor Quantität. Kein Sammeln von Kontakten sonder ein Sammeln von positiven beruflichen Beziehungen ist unser Ziel und das braucht Zeit.

Viel Spaß beim Netzwerken ;)

We improwe togehter...

 P.S.: Weitere Themenwünsche können hier immer gern gepostet werden.

 

Kategorien: Selbstkompetenz, Resilienz, Kommunikation