Improwe Blog

4 Kernkompetenzen für den Mitarbeiter von  Morgen!

Geschrieben von Daniele Casasanta am 02. Januar 2018

Ein frohes neues jahr Euch da Draußen! Ich hoffe Ihr hattet einen schönen Jahreswechsel. Wir stecken bereits mitten im Jahr und erwische mich wieder in einem kleinen Aufhänger-Szenario, das ich Euch nicht vorenthalten möchte ;-)

Mit meiner neuen Smartwatch-Watch sortiere ich die wichtigen Nachrichten raus und kann per Spracherkennung sofort reagieren, während ich Auto fahrend mit dem Personalverantwortlichen über die Freisprecheinrichtung die kommenden Wochen diskutiere - und frage mich - wie haben die das früher nur gemacht? Wie haben die früher ohne diesen ganzen schnick Schnack schnell mal 3 To Do´s abgehakt? Respekt auch vor denjenigen, die ohne solche Techniken ihren Alltag meistern, auch wenn dieser Teil wohl sehr gering ausfällt. Ich hatte auch viele Kollegen*innen, die sagten: "brauch ich nich - wird schon so gehn..." - und das habe ich versucht, aber ich war bei Weitem nicht so effektiv, wie ich es aktuell bin. Digitalisierung... 

... und die notwendige Technik von heute sind nicht Teil dieses Beitrags, sondern der aktuelle "Rockstar" unter den Themen der Business-Welt, der stark abhängig von den digitalen Möglichkeiten ist.

NEW WORK

Beinhaltet meiner Meinung nach alle die Faktoren/Veränderungen/Bedürfnisse/Lern- und Handlungsfelder/Fähigkeiten die sich mit der Arbeit von Morgen auseinander setzt. Nicht zuletzt weil wir uns durch die Digitalisierung sehr rasant nach vorne bewegen. Natürlich bedarf es neben der digitalen Lernfähigkeit auch weitere Kompetenzen, die uns in Zukunft abverlangt werden. 

Speziell geht es heute um die Bedürfnisse Zugehörigkeit bzw. Wertschätzung und Freiheit (hier gehts zu unseren Blog-Artikeln zum Thema übergeordnet New Work Teil 1 + 2).

 

BEDÜRFNIS I Zugehörigkeit und Wertschätzung


Definition BedürfnisseJobs, nur um das Geld zu verdienen haben heute keinen Reiz mehr, der Verdienst ist kein Reiz oder Ansporn mehr. Das hat sich geändert und mehr und mehr wird sich heute nicht über Gehalt definiert, eher über die Arbeit und das was ich tue, weil ich mehr und mehr meine Arbeit definieren kann. Das, was ich tue, und im besten Fall auch wie ich es tue, soll wertgeschätzt werden. Das fühlt sich nicht nur gut an diese Wertschätzung imJob, sondern ist wesentlich für meine empfundene Wirkung.

 

 

Was für Fähigkeiten benötige ich, um diesem Bedürfnis gerecht zu werden?

 

Kompetenz: Teamfähigkeit 

Unter den Begriff der Teamfähigkeit fallen sicher viele verschiedene Kompetenzen, wie wertschätzende Kommunikation oder Rücksichtnahme und Empathie. In diesem Zusammenhang meinen wir damit die Fähigkeit sich selbst in Verbindung zu anderen Kollegen zu sehen, und ein Gespür für Teamstrukturen und Dynamiken, (verdeckte) Ziele und der eigenen Rolle zu besitzen.

Kompetenz: Integrationsfähigkeit

Um diese zu bekommen, muss ich es schaffen mich zu integrieren, ohne dabei meine Individualität abzugeben. Zum Einen betrifft dies das eigene Denken in Gemeinsamkeiten statt Unterschieden, zum Anderen zeigt sich dies in konkreten kommunikativen Situationen als die tatsächliche Einbindung von „neuen“ oder einfach „außen stehenden“ Personen.

 Leistung.jpg

BEDÜRFNIS I Freiheit


Ein starkes Wort. Wir sind doch frei oder? Leider drückt sich das manchmal im saloppen Spruch des*der Vorgesetzten "Na, dann müssen Sie halt kündigen" aus.

Freiheit ist nicht nur ein Bedürfnis sondern für mich im Konstrukt einer "Neuen Arbeit" eher ein gelebtes und empfundenes Gefühl. Natürlich bin ich grundsätzlich frei darin zu entscheiden, ob ich aufstehe und zur Arbeit gehe. Doch wer hat das Gefühl, dass das, WAS er*sie tut, auch wirklich freiwillig und aus freien Stücken gemacht wird? Das fühlt sich dann nämlich schnell gar nicht mehr an wie richtige Arbeit. Dann stimmt es plötzlich nicht mehr, dass Arbeit anstrengend ist. Nein, sie macht sogar Freude und trägt eben zur persönlichen Lebenszufriedenheit bei.

Dieser Ansatz wird auch in der "Ethischen Führung" (hier gehts zum Blog-Artikel dazu) stark in den Fokus gestellt und leitet einen Führungsstil ab, der stark in die Neue Arbeitswelt zeigt durch eine Führung auf Augenhöhe. 
 
 DOWNLOAD WHITEPAPER FREIHEIT DURCH ETHISCH FÜHREN?
 

Kompetenz: emotionale Selbstreflexion

Gemeint ist Abhängigkeiten erkennen und anerkennen und meinen Fokus auf andere Freiheitsgrade richten oder die nötigen Veränderung anstreben. Die eigene Emotion dabei zu entdecken, und in einen treffenden logischen Zusammenhang bringen zu können ist dabei eine Kernkompetenz. So kann ich bewusste Entscheidungen zu mehr „Freiheitsgefühl“ im Job treffen. 

Kompetenz: kompetenzorientierte Selbsteinschätzung

Routine-Aufagben lassen kein besonderes Gefühl der Freiheit aufkommen, auch wenn wir hier vielleicht über hohe Freiheiten im Job verfügen. Mit einem detaillierten reflektierten Wissen über meine eigenen Fähigkeiten, Stärken, Ressourcen und Fertigkeiten verhindere ich Abhängigkeiten, die zufällig entstehen und die ich schwer wieder los werden würde. Mit dieser Kenntnis erreicht man in vielen Situationen eine hohe Selbstwirksamkeitsüberzeugung.

 

Mehr Lust auf das Thema bekommen? Besucht unseren New Work Event in Braunschweig

ZUM EVENT 

Puh da steckt viel drin - Wow! Das war der erste Auftakt unserer Reihe im Januar zum Thema Arbeitswelt von Morgen - kommende Woche werden wir weitere 4 Kompetenzen herausstellen, die mich Mitarbeiter zukunftsfähig machen.  

Bis dann - wir freuen uns auf Euch in 2018!

Kategorien: Führungskompetenz, Veränderung, Anerkennung, neue Arbeit