4 Tipps gegen Produktivitätsblockaden

4 Tipps gegen Produktivitätsblockaden

Müde, ausgelaugt, konzentrationslos - ja, so fühlt man sich an so manchen Arbeitstagen. Egal ob im Büro, Zuhause oder an sonstigen Orten. Innere Produktivitätsblockaden können jeden ereilen. Nicht zu selten erwische ich mich selber in solchen irritierenden Momenten. Doch was tut man dann? Tritt dann Frustration und Ärgernis an die Oberfläche oder verliert ihr euch gar in Lustlosigkeit und Resignation? Hoffentlich keines von beiden! Hoffentlich haben die einen oder anderen von euch bereits Wege gefunden, mit inneren Blockaden umzugehen, und legen die Arbeit nicht für den gesamten Tag frustriert nieder. Für diejenigen von euch, die noch auf der Suche nach ein paar interessanten Tipps sind, - und natürlich für alle anderen auch - haben wir hier einmal (diesmal auch wirklich😃) kurz und knapp unsere effektivsten Methoden zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!

Bevor wir die Manege frei machen für unsere vier besten Tipps, möchte ich doch noch kurz die Frage stellen, ob sie sich vermeiden lassen, diese internen Störungen unserer Produktivität. Schließlich ist Vorsorge ja besser als Nachsorge. Oder wie war das? -

Ich persönlich denke, wir als Menschen sind so komplexe Wesen, dass es schier unmöglich ist, sich von allen arbeitsrelevanten Blockaden, Problemen und Hemmnissen lossagen zu können. Wir können unsere Gedanken und Kognitionen sowie unsere Konzentration zwar bis auf die Erreichung von Höchstleistungen trainieren; man möge sich nur extrem komplexe, fordernde Aufgaben (Fluglotsen, Chirurgen) vorstellen. Allerdings treffen Faktoren wie Zeit, Stress und Persönlichkeit regelmäßig aufeinander, wodurch die verschiedensten Blockaden auftreten können. Unberechenbarkeit ist, denke ich, ein gutes Schlagwort für solche Situationen. Natürlich hilft Erfahrung, Wissen und Routine mit solchen Negativmomenten umzugehen. Auch eine gewisse charakterliche Stabilität würde ich als aussichtsreichen Indikator für einen guten Umgang herausstellen. Aber noch einmal: gänzlich vermeiden, lassen sich innere Arbeitsblockaden wohl kaum.

Was tun also? Wie können wir diesen kognitiv wie emotional diffusen Momenten entgegnen? Wir haben uns auf folgende Dimensionen geeinigt:

  1. Ruhe

Als erstes kann es manchmal Wunder wirken, wenn man sich mal wirklich kurz Ruhe gönnt. In Form eines Power-Naps können wir so neue Kraft tanken und unsere Gedanken mal völlig ausschalten. In wiefern dies am Arbeitsplatz möglich ist und/oder toleriert wird, muss leider dahingestellt werden. Allerdings können wir nur betonen, dass man sich manchmal danach wirklich gut und frisch fühlt, insbesondere wenn die Nacht davor vielleicht nicht so erhohlsam war. Doch bitte aufpassen: Nicht viel länger als 30-35 Minuten, denn anschließend kann bereits die REM-Phase des Schlafs beginnen. Die Folge: Noch müder als vorher.

  1. Sport

Hö? Doch nicht schlafen? Wie bereits gesagt, man muss für sich selbst entscheiden, was am besten funktioniert. Sport kann definitiv helfen, den Kopf frei zu bekommen. Nicht jeder muss dafür - wie unser lieber Martin das tut - 30 km laufen gehen. Leichte Lockerungs- und Gymnastikübungen können hier bereits auch erste Veränderungen herbeiführen. Während man sich also die Nackenverspannungen vom ständigen Tippen und Klicken herausdehnt und massiert, bekämpfen wir gleichzeitig auch gedankliche Verspannungen.

  1. Reflexion

Fortgeschrittene 'Selbstreflexionisten' können hingegen auch versuchen, das Bedürfnis hinter der Blockade zu identifizieren. Hierbei wird also versucht, mediativ die Blockade zur Seite zur stellen und die Ursache zu ergründen. Klassisches Beispiel wäre z.B. der Blutzucker. Esse (oder trinke!) ich den ganzen Tag über nur wenig, bin vielleicht auf Diät, so kommt es schnell zur Unkonzentriertheit. Ein energieliefernder Tee oder auch ein Stückchen Schokolade kann schnelle Abhilfe schaffen, allerdings ist das körperliche Bedürfnis hier langfristig zu berücksichtigen.

  1. Ordnung am Arbeitsplatz

Wer die Gedanken auf anderem Weg mal schweifen lassen möchte, dem können wir außerdem noch ans Herz legen, den Arbeitsplatz mal wieder zu ordnen. Nicht dass unsere Leser und Leserinnen unordentlich wären. Aber manchmal finden auch wir abgestandene Kaffeetassen, herumliegendes Zeug oder wild durcheinander gewürfelte Notizen und Zettel vor. Diese kleinen Dinge mal wieder an ihren Platz zu räumen - oder vielleicht sogar mal einige Dinge bewusst umzuräumen -, lenkt die Gedanken nicht nur ab, sondern schafft vielleicht auch ein bisschen Ordnung im Kopf. Wer sich an seinem Schreibtisch überhaupt nicht mehr konzentrieren kann, der kann auch mal versuchen, einen anderen Ort aufzusuchen. Café, Bücherei, Park - überall kann man neue Energie schöpfen und Kreativität fördern.

Wir hoffen, diese Ideen helfen etwas dabei, interne Blockaden zu lösen. Es ist wichtig, dass man selbst etwas entdeckt, was den Umgang vereinfachen kann. Fest steht, Frustration und Resignation - mögen sie noch so schnell entstehen - sind keine Lösungen in solchen Situation. Lieber mal etwas Zeit rausnehmen, die Gedanken beim Sport schweifen lassen, und seine Bedürfnisse reflektieren, um effektiv und langfristig damit umgehen zu können.

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Bei anhaltenden Störungen im gesamten Arbeitsumfeld oder insbesondere dann, wenn Ursachen nicht identifiziert werden können, freuen wir uns auf eure Kontaktaufnahme! Zusammen schaffen wir Lösungen.

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* 30.07.2014 Federführender Autor aller Improwe Blogs.

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